Kamilla Gajda

Its' time for 
Self Love!

„Intime Zeiten für dich ganz alleine sind nicht nur lustbringend. Wir erklären, warum Masturbation der Orgasmus Plus ist„

Masturbation und warum es so wichtig ist es sich öfter mal selbst zu besorgen.

Selbstbefriedigung ist fantastisch! Diese intime Zeit, die du allein mit dir verbringst ist aber nicht nur lustbringend… Wir erklären, warum Masturbation der Orgasmus Plus ist:

Ohne Zweifel, Sex mit dem Partner*in ist großartig! Aber Hier geht es jetzt nur um dich, um bewusstes Berühren deiner intimsten Zonen…

In der Sexualforschung gilt Masturbation schon lange als wesentlicher Bestandteil weiblicher Gesundheit. Sich selbst zum Höhepunkt zu bringen ist also viel mehr als reine Befriedigung. 

Hast Du Hemmungen dich selbst zu berühren? Dann können dich vielleicht diese Argumente über die gesundheitlichen Vorteile überzeugen. Denn Masturbation ist nichts, wo für man sich zu schämen braucht. Masturbation dient deinem, körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefinden. Genau deshalb solltest du diese intimen Momente für dich selbst finden.

Self Love als dein ganz intimes Entspannungs-Treatment

Selbstbefriedigung ist eine großartige Möglichkeit, Spannungen abzubauen und sich zu lockern – körperlich sowie geistig. Unser Alltag hat die unterschiedlichsten Ausprägungen und an manchen Tagen ist mehr los als sonst. Gerade da ist Entspannung angesagt. Lassen wir heute Meditation und Badewanne außen vor und gönnen uns Intimzeit.

„Masturbation kann helfen, Beschwerden wie Krämpfe, Rückenschmerzen, Kopf- und Gelenkschmerzen zu lindern. Der Grund dafür ist, dass der Körper während des Orgasmus einen Ansturm von Dopamin und Serotonin freisetzt. Diese Hormone wirken als natürliche Schmerzlinderer. Ein Orgasmus schüttet nicht nur Oxytocin aus, das eine beruhigende Wirkung haben soll, sondern auch ein Hormon namens Prolaktin. Dieses Hormon ist mit dem Gefühl der Müdigkeit verbunden“, 
erklärt Dr. Yvonne Helmy-Bader, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Wien.

Wir beenden einen stressigen Tag also mit Selbstliebe. Zünde dir deine Lieblingskerze an, sensuell Music on und konzentriere dich ganz auf dich, berühre dich sanft und genieße die Zeit mit dir und deinen intimen Zonen. 

Was turnt dich an? Selbstbefriedigung als Selbst-Erkenntnis

Wenn es darum geht, dein Sexualleben zu verbessern – sowohl individuell als auch mit deinem Partner*in – ist Erfahrung und das Wissen, was dich erregt der Schlüssel.

Erforsche dich und deinen Körper. Nimm dir bewusst Zeit, um herauszufinden was dich anmacht. Gib dieses Wissen an deinen Partner weiter. Sei offen und erzähl ihm was dir gefällt. Das hilft ihm dich so zu berühren, wie du es erregend findest.

Du kannst auch die Selbstbefriedigung im Schlafzimmerspiel einbeziehen – viele finden es wahnsinnig erregend, ihrer Partnerin beim Masturbieren zuzusehen (Lese mehr dazu in unserem Artikel „Masturbation vor dem Partner*in“).

Und vergiss nicht, dass du für deinen Orgasmus verantwortlich bist. Du bist es, die wissen sollte, was dir gefällt, und du bist es, die den Partner mit dem richtigen Wissen über dich selbst ausstattet und ihn anleitet, wenn ihr Liebe macht. Dann ist dir guter Sex garantiert.

It’s time for MENStrubation!

Selbstbefriedigung hilft bei Menstruationsschmerzen! Die Periode kann ganz schön schmerzhaft sein. Für manche von uns sogar so sehr, dass sie nicht ohne Schmerzmittel auskommen. Aber das kann sich jetzt ändern: 

Entspannen und loslassen! Self Love hilft bei Regelbeschwerden.

Das Unternehmen „The Female Company“ hat gemeinsam mit Womanizer (ja der mega Auflege-Vibrator, von dem alle schwärmen) eine Studie zum Thema „Masturbation während der Menstruation“ herausgegeben. Das ermutigende Ergebnis: Masturbieren wirkt während der Periode wie ein natürliches Schmerzmittel.

Wie funktioniert das genau?
Self Love fördert Stoffwechsel und Durchblutung, beides wirkt schmerzlindernd. Obendrein schüttet unser Körper Dopamin aus, das Stress und Schmerzen reduziert. 90% der 486 teilnehmenden Frauen sind sich einig: Masturbation hilft gegen Periodenschmerzen. 

Let’s make LOVE.

In unserem Interview mit Bodyworkerin Paulina haben wir darüber gesprochen, was Self Love eigentlich bedeutet.  Allen voran geht es hier nicht darum sich zum Orgasmus zu rubbeln sondern liebevoll mit sich und seinem Körper umzugehen. 

Wenn du noch keine Erfahrung mit der Masturbation hast, lass dir Zeit. Bevor du anfängst, dich zu berühren, denk ein wenig nach – was ist erotisch für dich, was macht dich an?

Hier noch eine kleine Anleitung von uns als Inspiration…

Erschaffe dir einen Raum zum Wohlfühlen und fallen lassen. Zünde dir Kerzen an, schaffe mit Räucherstäbchen eine wohlige Atmosphäre. Machs dir bequem und las deinen Tag hinter Dir. Konzentriere dich ganz auf Dich selbst. Streichle deinen Hals, berühr dich dort wo es sich für dich gut anfühlt. Schließe die Augen, atme ein und tief und lange aus. Lege eine Hand auf deine Yoni und verbinde dich mit ihr.
Was turnt dich an? Welche Fantasie findest du gut? Finde heraus worauf deine Yoni erregt reagiert und bleib dabei ganz bei dir… Atme tief und lass dich von deinen Berührungen leiten…

Jede von uns sollte mit dem Thema Selbstbefriedigung individuell umgehen können. Eines nehme ich noch vorweg, es wird ab sofort nicht mehr als Tabu Thema behandelt. Etwas das Freude bereitet und einem gut tut wird bei uns GROß geschrieben und offen besprochen.

Und weil wir gerade bei dem Thema sind noch eine Frage:
wer von euch hat schon mal was von einer Yoni Massage gehört… ;)? 

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"I touched myself. It felt as if the stars were dancing across my skin"

Starker Beckenboden

So viel Kraft liegt in unserem Schoß!

Wir alle kennen sie, die Booty Workouts, die Bauch, Beine Po Trainings, aber was ist mit unserem Beckenboden? 

Diese tiefliegenden Muskeln sorgen dafür, dass unsere Organe – Gebärmutter, Blase und Dickdarm – im Becken gestützt sind. Sie koordinieren den Stuhlgang und verhindern das Auslaufen der Blase. Und sie erleichtern die Entbindung. 

Ihr Training beeinflusst auch die Qualität unseres Sexuallebens. Diese Muskeln ziehen sich beim Geschlechtsverkehr zusammen und spannen sich wieder an. Diese rhythmische Pulsation erhöht unsere Erregung und Sex fühlt sich intensiver an.

Eine gesunde Beckenboden-muskulatur ist also ein Schatz voller Lust – er kann das Vergnügen am Sex nicht nur bei einer Frau, sondern auch bei dem Partner erhöhen.
Und das regelmäßige Training dafür? Self Love Workout.

Lies unseren Artikel „Die Weiblichkeit liegt in unserem Schoß“. Hier findest du alles Wissen rund um deinen Beckenboden und warum er für unser Wohlbefinden unverzichtbar ist.

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