Karin Spiegl

AnalSex beim Mann

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Naked male body from behind.
©Jonathon Schoonover

„Pegging hält sowohl für Männer als auch Frauen einige Reize bereit.“

Pegging: Bend over, Boyfriend!

Hand aufs Herz: Hast du schon mal davon geträumt, es deinem Liebsten so richtig zu besorgen – und zwar von hinten? Keine Sorge, damit bist du keineswegs allein. Pegging bahnt sich seinen Weg vom Porno immer zielstrebiger in die Privathaushalte – in diesem Beitrag sehen wir uns an, was es damit auf sich hat.

Was ist Pegging?

Der Begriff „Pegging” stammt von dem englischen Wort „to peg“ ab, was unter anderem mit „annageln“, „festklammern“ oder „dübeln“ übersetzt wird. Kannst du dir darunter etwas vorstellen? Wahrscheinlich noch nicht. Also im Klartext: Man spricht von Pegging, wenn sie ihn mit einem Strap-on-Dildo von hinten nimmt. Übrigens: Anstatt Pegging wird dafür gerne auch der Ausdruck „BOB“ (bend-over boyfriend) verwendet.

Pegging: Wer steht da drauf?

So einige! Zwar gibt es keine „offiziellen“ Zahlen, allerdings ergab eine anonymisierte Umfrage des Frauenmagazins Cosmo, dass sich immerhin ein Drittel aller befragten Männer vorstellen könnte, Gefallen an einem gelegentlichen BOB zu finden. Und ein Fun Fact: Der britische Sextoyshop Lovehoney konnte ihm letzten Jahr laut eigenen Angaben eine enorme Steigerung der Verkaufszahlen von Strap-ons bei heterosexuellen Paaren verzeichnen – und zwar ganze 200 Prozent. Ob das auch etwas mit der Pandemie zu tun hat? Man weiß es nicht…

Ein Blick in einschlägige Foren zeigt jedenfalls: Das Thema ist beliebt, sehr sogar. Ganze 200 Threads finden sich beispielsweise im österreichischen Erotikforum zum Thema Pegging. Der Großteil der Beiträge stammt von Männern auf der Suche nach Pegging-Partnerinnen. Allerdings finden sich auch zahlreiche Kommentare von Frauen darunter, die ihre Leidenschaft für diese Praxis bekunden. Kein Wunder: Pegging hält sowohl für Männer als auch Frauen einige Reize bereit.

Pegging: Wer steht da drauf?

So einige! Zwar gibt es keine „offiziellen“ Zahlen, allerdings ergab eine anonymisierte Umfrage des Frauenmagazins Cosmo, dass sich immerhin ein Drittel aller befragten Männer vorstellen könnte, Gefallen an einem gelegentlichen BOB zu finden. Und ein Fun Fact: Der britische Sextoyshop Lovehoney konnte ihm letzten Jahr laut eigenen Angaben eine enorme Steigerung der Verkaufszahlen von Strap-ons bei heterosexuellen Paaren verzeichnen – und zwar ganze 200 Prozent. Ob das auch etwas mit der Pandemie zu tun hat? Man weiß es nicht…

Ein Blick in einschlägige Foren zeigt jedenfalls: Das Thema ist beliebt, sehr sogar. Ganze 200 Threads finden sich beispielsweise im österreichischen Erotikforum zum Thema Pegging. Der Großteil der Beiträge stammt von Männern auf der Suche nach Pegging-Partnerinnen. Allerdings finden sich auch zahlreiche Kommentare von Frauen darunter, die ihre Leidenschaft für diese Praxis bekunden. Kein Wunder: Pegging hält sowohl für Männer als auch Frauen einige Reize bereit.

Pegging für Männer: Hotspot Prostata

Die Prostata ist eine extrem erogene Zone des Mannes und wird daher gerne auch als männlicher G-Punkt bezeichnet. Tatsächlich ist es für Männer möglich, ausschließlich durch die gezielte Stimulation der Prostata zum Orgasmus zu kommen. Doch wo liegt dieser Sweet Spot eigentlich genau? Der etwa kastaniengroße Bereich der Prostata befindet sich unterhalb der Harnblase und besteht aus unterschiedlichen Muskelfasern und Drüsen. Die Prostata produziert das Sekret, das zusammen mit den Samenzellen das männliche Ejakulat bildet. Und natürlich kannst du die Prostata deines Partners auch ohne Strap-on stimulieren: Benutze einfach deinen Finger oder einen kleinen Vibrator und taste dich langsam heran. 

Rollentausch und Kopfkino: Deswegen stehen Männer UND Frauen auf Pegging

Was Pegging sowohl für Männer als auch Frauen gleichermaßen spannend macht, ist der Rollentausch und die damit einhergehende Machtverschiebung. Viele Männer berichten in Foren etwa davon, wie sehr sie es genießen, „sich einfach mal hingeben zu dürfen und genommen zu werden.“ Frauen wiederum bietet der Strap-on die Möglichkeit, den aktiven, penetrierenden Part auszuüben und somit eine Form der Kontrolle zu erleben. 

Ready for Pegging?

man only wearing white boxer shorts, laying on his beck relaxing on a bed with white sheets

3 Tipps für dein erstes Mal 

Na, auf den Geschmack gekommen? Damit dein erster BOB ein (im positiven Sinne) unvergessliches Erlebnis wird, möchten wir dir 3 wichtige Pegging-Tipps mit auf den Weg geben. 

1. Langsam loslegen 

Auch wenn die Euphorie groß ist: Wie bei allen Analpraktiken solltest du auch beim Pegging langsam anfangen und dem Anus deines Partners eine gewisse Vorlaufzeit gönnen. Du kannst zum Beispiel mit deinen Fingern starten, den Anus massieren und langsam mit einem, später dann zwei oder drei Fingern eindringen. Der Strap-on sollte erst dann zum Einsatz kommen, wenn dein Partner komplett entspannt und der Anus bereits ausreichend gedehnt ist. 

2. Gleitgel: Bitte niemals ohne!

Das A und O: Unbedingt Gleitgel verwenden und im Zweifelsfall lieber mehr als zu wenig! Ideal ist spezielles Anal-Gleitgel auf Wasserbasis, das auch für Silikon-Toys geeignet ist. 

3. Schön sauber

Ja, Analverkehr kann Spuren hinterlassen. Daher ein Tipp für alle, die sich Sorgen um die Bettwäsche machen: Idealerweise hat dein Partner vor eurer Session seinen Darm bereits entleert und danach geduscht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte: Eine Analdusche leistet gute Dienste und ist einfach in der Handhabung. Hier findet ihr eine Auswahl auf Amorelie.de

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Karin Spiegl

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In Kooperation mit Ärztinnen & Therapeutinnen

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